“Goldener Henkel” am Mond

Goldener Henkel

Am 16.02.2008 konnten wir bei gutem Seeing den “Goldenen Henkel” am Mond beobachten und mit der Webcam aufnehmen. Um Ihnen die Verschiebung der Lichtgrenze zeigen zu können, haben wir zwei Aufnahmen veröffentlicht. Klicken Sie dazu auf das kleine Bildchen, um die Vergrößerung aufzurufen. Anschließend können Sie durch wiederholtes Klicken auf den Pfeil nach rechts die beiden Fotos miteinander vergleichen.

Das Sinus Iridum (Regenbogenbucht) ist Ursache für diese Erscheinung, die “Goldener Henkel” genannt wird.

Entstehung: Bei einer Colongitude (= Lage der Lichtgrenze bzw. des Terminators) von ca. 33° bzw. einem Mondalter von etwa 10 Tagen verläuft der Terminator durch das Sinus Iridum hindurch. Dabei ist der bogenförmige Wall und Rand des Montes Jura (Jura-Gebirge) bereits gut beleuchtet. Etwa die Hälfte bis zwei Drittel des Marebodens in der Bucht liegt jedoch noch im Schatten. Man glaubt, dass der hell erleuchtete Gebirgsbogen des Montes Jura in den schwarzen Himmel hinausragt. Deutlich hebt er sich vom Terminator ab.

Beobachtungsort: Eisingen in Unterfranken

Goldener Henkel siehe Pfeil

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